Ich fühl mich einfach nur genauso kalt und grau wie das Wetter..

18.1.09 13:01, kommentieren

Ich fühle mich so ohnmächtig. Vorhin im Auto hatte ich ein paar Worte, aber die sind jetzt auch wieder weg, und es bleibt nur die Ohnmacht, wie die letzten zwei Jahre auch. Wenn ich so drüber nachdenke, sind es diese Woche genau zwei Jahre. Zwei Jahre ohne das Gefühl, jemanden an meiner Seite zu haben, der mir Fels, Speer und Schild wäre, welche Gefahren sich auch gegen uns stellten. Zwei Jahre ohne das Gefühl, wirklich verstanden zu werden. Ich vermisse ihn so. Jedes Mal wenn ich ihn sehe, das Wissen, nicht an ihn ran zu kommen, die Wut über das, was er getan hat, und wieder Ohnmacht. Es tut weh ihn zu sehen.. zu wissen, dass er nicht mehr ein Teil meines Lebens ist, und ich kein Teil mehr seines Lebens.

Er denkt wahrscheinlich immernoch, das wäre meine Absicht gewesen.. ich hätte ihn loswerden wollen. Vielleicht ist es ihm sogar egal, oder Recht so. Mir ist es nicht egal.. und ich will auch nicht, dass es mir egal wird. Ich will ihn wiederhaben. Ich will das wiederhaben, wofür er für mich stand.. und immernoch steht.  Aber er hat mich verletzt, wie es der ärgste Feind nicht hätte tun können. Diese Verletzung wurzelt zu tief und die Drohung einer Lüge vergiftet alles, was mir an ihm liegt. Von einem so gekränkten Stolz kann man nicht erwarten, dass er sich beugt und der Sehnsucht nachgibt.. und eine so beschmutzte Ehre wird sich wohl nie wieder uneingeschränkt in die Hand des Vertrauens legen.

 

Boritas, ich vermisse dich. Hoffentlich wirst du es nie erfahren.



Teach me passion for I fear it's gone
Show me love, hold the lorn
So much more I wanted to give to the ones who love me
I'm sorry
Time will tell this bitter farewell
I live no more to shame nor me nor you
And you... I wish I didn't feel for you anymore..

22.12.08 02:03, kommentieren

Samstag wurde nun offiziell die Kalte-Hände-Jahreszeit eingeläutet. Sollte zwischen jetzt und Ende Mai jemand mit mir kucheln wollen, tut mir derjenige jetzt schon leid

16.9.08 07:44, kommentieren

wieso geb ich mir überhaupt mühe.. menschen verlassen einen eben wieder, manche früher, andere später. aber irgendwann gehen sie alle, suchen sich eins der wenigen übriggebliebenen stücke an mir aus, das ihnen gerade passt, nehmen es mit uns werfen es einige monate später desinteressiert in die tonne. also wozu noch die mühe..

4.9.08 23:40, kommentieren

Prinzipien sind schon was tolles.. Wie Volker Pispers mal so schön sagte: Wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur. Und lässt man sich dann doch mal mit dem Teufel ein, .. ihr wisst schon.

Ich geh mal duschen und lass ein wenig Seifenwasser durchs Hirn brausen, vielleicht hilft das ja.

25.8.08 07:49, kommentieren

Ich hab heute nochmal versucht, das neue Album von Cult of Luna zu hören. Beim ersten Versuch kam ich bis Lied 3, bevor es mir zuviel wurde und ich es mit ziemlichen Kopfschmerzen aus machen musste. Dieses Mal kam ich bis Lied 5, bevor ich total fertig mit der Welt war.
Irgendwie hab ich ein wenig Angst davor, dass ich die nächste Woche live sehen soll..

Eben hab ich mich mit (einem betrunkenen) David unterhalten, er meinte was von einer "fiesen Wüstenlandschaft", die man allein durchqueren muss, und im nächsten Moment wird die Musik zu einem Ozean, den man alleine durchschwimmen muss.
Kann sein, dass es daran liegt, wie und wo mir Chris die Story zu dem Album erzählt hat, aber ich kann nicht anders, als mir dazu Wald vorzustellen. Für mich ist die Musik wie nachts-im-Wald-sein. Einerseits fühlt man sich behütet und beschützt, weil ich Wald allgemein mit beruhigend und "gut" assoziiere, andererseits hat man wahnsinnige Angst vor dem, was im Dunkeln lauern könnte. Und der Liveauftritt auf dem Summer Breeze ist für mich das Knacken eines Astes hinter einem. Und niemand da, der einem die Hand reicht.

"Fear roams throughout this land."

8.8.08 01:56, kommentieren

"Mama, Johnny Cash ist hier!"

7.8.08 12:57, kommentieren